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Fremde Erde – Die Westphalenzeit in Melsungen

„Die Herrschenden kommen und gehen wie vorüberziehende Stürme; nur die Erde, die uns trägt, das Maß, das uns verbindet, und die Spuren der Menschlichkeit im Staub überdauern den ewigen Wind.“ Weisheit der Nomaden in der Zei t Eine Geschichte aus dem Melsunger Land von Hans Jürgen Groß Über den Feldern nahe Melsungen zeigt sich der Sommer wie ein stiller Atem. Das Licht steht hoch, golden und schwer, und fällt auf das heranwachsende Korn, das in langen, weichen Wellen bis an den Horizont reicht. Der Duft von warmem Staub, von Erde und junger Ähre liegt in der Luft. Nichts bewegt sich. Nur das leise, kaum hörbare Rauschen des Korns – ein Summen, das man eher fühlt als hört. Dann kommt der Wind. Zuerst ein Hauch, kaum mehr als eine Ahnung. Die Halme richten sich auf, halten inne – und beginnen sich zu wiegen. Nach Westen. Nach Osten. Nach vorn und nach hinten. Sie fragen nicht, wer ihn schickt. Sie folgen nur dem Atem der Welt. Am Rand des Feldes, dort, wo ein Mensch gegange...

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